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Jugendwerkhof.eu  

Mitteilung

Aufgrund aktueller Vorkommnisse die das herrabwürdigen der Insassen des geschlossenen Jugendwerkhofs Torgau beinhalten ergeht hier folgende Mitteilung:
Die Betreiber dieser Community distanzieren sich ganz deutlich von den Aktionen des Herrn Robby Basler und des DEMO- Landesvereines Hessen e.V!!

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Literatur

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Literatur

Wir Kinder aus dem JWH
von Annett Reinboth

Am 21.09. 1987 war es dann so weit. Frau Maler begleitete mich im Barkas auf dem Weg nach Torgau. Während ich im Auto saß und überlegte, was mich dort wohl erwarten würde, überkam mich immer mehr die Angst. Ich hatte von Schlägen und von Sportstunden bis zur Erschöpfung gehört. Es gingen mir so viele Sachen durch den Kopf. Doch war ich bemüht, ...


Seelisch behinderte Kinder und Jugendliche
von Karl-Heinz Müller

Mit seinem Buch über seelisch behinderte oder von seelischer Behinderung bedrohte junge Menschen legt der Autor eine bemerkenswerte Arbeit über die Nachsorge psychisch erkrankter und damit als seelisch behindert erkannte junge Menschen innerhalb der vollstationären Jugendhilfe vor.

Fazit einer Utopie. Heimerziehung in der DDR
von Hans-Ullrich Krause

Thema der vorliegenden Studie ist eine rekonstruktive Untersuchung der Heimerziehung in der DDR als "System im System". Das gesamte Feld der DDR-Heimerziehung wird in seinen Fakten, Abläufen, Methoden, Zielsetzungen und internen Begründungen erfasst. Der Autor arbeitet die wesentlichen Entwicklungslinien heraus und analysiert Abhängigkeit und Autonomie von Erziehung und Heimerziehung im Gesamtsystem der DDR.

Die Schleife an Stalins Bart
von Erika Riemann

Acht Jahre, von 1946 bis 1954, musste Erika Riemann hinter bewachten Mauern verbringen, weil sie als vierzehnjähriges Mädchen ein Stalinbild mit ihrem Lippenstift bemalt hatte. Erst heute hat sie die Sprache gefunden, um über ihre gestohlene Jugend zu berichten – und über die Zeit danach, die allmähliche Befreiung aus ihren inneren Mauern.

Heimerziehung: Lebenshilfe oder Beugehaft? Gewalt und Lust im Namen Gottes
von Alexander Markus Homes

Repressive Tendenzen der Pädagogik eskalierten in Kinder- und Jugendheimen häufig zu sadistischen Mißhandlungen. Unter dem Vorwand christlicher, sozialer Fürsorge wurde meist versucht, die Gewalt zu legitimieren und gegenüber der Öffentlichkeit geheim zu halten. Alexander Markus Homes dokumentiert konkrete Einzelfälle, die die Typologie des Systems veranschaulichen. Die "schwarze Pädagogik" ist als Spätfolge der 68er Bewegung während der 80er Jahre weitgehend aus den Heimen verschwunden. Doch die mißbrauchten Opfer leiden lebenslang an den psychischen Folgen - und scheitern häufig.

Misshandelte Zukunft
von Harry Graeber

Seine Recherchen dienten nicht der Suche nach Schuld, sondern der Erforschung der schicksalhaften Ursachen und halfen zugleich bei der Aufarbeitung der liebeleeren Kindheitserlebnisse, führten schließlich auch zu einer Versöhnung mit der eigenen Vergangenheit. Die Schilderungen der eigentümlichen Heimwelt der Nachkriegsjahre und ihrer fragwürdigen Erziehungsmethoden sollen nicht als Anklage verstanden werden, sondern lediglich die autobiographische Situation wiedergeben und einen Einblick in das beispielhafte Einzelschicksal bieten. Zugleich soll das Buch ein psychologisches Porträt kleiner Leute und ihrer Schwierigkeiten und Probleme in ihrem Leben in dieser Zeit sein.

Der unwerte Schatz
von Tino Hemmann

Gegen das Vergessen - über die Kinder-Euthanasie im NS-Staat
Die Mutter muss das Kind an ihn abtreten. Sein Ziel, das Gehirn des kleinen Jungen nach dessen Vergasung zu untersuchen, um damit Berühmtheit zu erlangen, wird unterstützt durch die Manipulation eines Meldebogens im Rahmen der von Hitler gewünschten Euthanasieaktion T4 und der Legalisierung des Mordvorhabens.

Steinzeit
von Mariella Mahr

Mariella Mahr, eine Journalistin, setzt sich stark ein für sozial Schwache. In diesem ergreifenden Buch wird die Geschichte von Silvia - Silvana - Silvio erzählt, der Tochter einer psychisch kranken Zigeunerin, die bereits als Säugling ihrer Mutter entrissen wird und diverse Heime und Kliniken durchläuft. Ihrem unbeschreiblichen Schrecken und den Wunden, die man dabei Ihrer Kinderseele beibringt, werden hier eindringliche Worte gegeben.

Daskind
von Mariella Mahr

Hat keinen Namen, Daskind. Wird Daskind genannt. Oder Kleinerbub, obwohl es ein Mädchen ist. "Archaische Sprachgewalt gepaart mit formalem Raffinement" bescheinigt die Kritik diesem Roman um Gewalt und ungestillte Sehnsucht. "Ein literarisches Erlebnis sondergleichen." (Die Zeit)


Einweisung nach Torgau
von Angelika Peter (Vorwort)

24 Jahre lang war der Geschlossene Jugendwerkhof Torgau tätig. Seiner Gründung 1965 ist eine längere Diskussion auf Partei- und Staatsebene vorausgegangen. Seine Auflösung wurde am 3. November 1989 per Telefon angewiesen. Torgau war und blieb einzig. Dennoch: Der Geschlossene Jugendwerkhof war präsent und wirksam, mit ihm konnte gedroht und gefügig gemacht werden. Mitgefühl und Anteilnahme am Schicksal derer, die im Volksbildungssystem der DDR...

Kindheit hinter Stacheldraht
von Alexander Latotzky

Magazin "Stern": Ein Schicksal wie ein Roman von Charles Dickens.

"BILD-Zeitung": Ihre Existenz war in der DDR tabu, den Müttern verboten, über ihr Schicksal zu berichten: Die Kinder in den sowjetischen Speziallagern. Alexander Latotzky ist einer der Betroffenen. ... 15 erschütternde Berichte über zerstörte Leben.

Weinen in der Dunkelheit
von Ursula Burkowski

Als die zweijährige Ursula Burkowski im Winter 1953 halbverhungert gefunden wird, hat sich ihre Mutter schon aus Ostberlin in den Westen abgesetzt. Ursula wird in das Kinderheim Königsheide eingewiesen und erfährt dort die Einsamkeit der Gruppenerziehung: Stubenarrest, Appelle und Politdrill. Sie lernt früh, daß von Erwachsenen nicht viel zu erwarten ist und sie lernt, sich zu wehren...

Draußen
von Ursula Burkowski

Mit 18 Jahren verläßt Ursula das Heim und bekommt eine düstere Ostberliner Hinterhofwohnung zugewiesen. Voller Hoffnung holt sie ihren Sohn Timo aus dem Heim nach. Doch schon bald muß sie erkennen, wie ausweglos ihre Lage ist...


Es gibt kein Zurück
von Ursula Burkowski

Nach 'Weinen in der Dunkelheit' und 'Draußen' schildert Ursula Burkowski in diesem Buch ihre Erfahrungen im Westen Deutschlands, wo sie eine neue Heimat zu finden hoffte.

Doch helfen musste ich mir selbst
von Silvia K.

Silvia ist 16, als sie Opfer eines sadistischen Ehepaares wird. 15 Monate lang wird sie gefangengehalten und gequält. Dann gelingt ihr die Flucht, doch ihre Leiden nehmen kein Ende...

Heim
von Mirijam Günter

Heim kann man gehen, ins Heim kann man kommen. Mit dieser Doppelbödigkeit des Titels spielt Mirijam Günters toller Roman. Für Heim hat die Kölner Autorin, die bis zu ihrem 16. Lebensjahr bereits in sieben verschiedenen Heimen lebte, 2003 den Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis bekommen. Den hat sie auch verdient. Denn derart authentisch und glaubhaft, wie ihr Buch bis in die sprachlichen Nuancen und die Situationskomik daherkommt, kann man sich eine Geschichte über das turbulente und traurige Heimleben nur wünschen.

Erziehung im Heim
von Wolfgang Post

Heimerziehung ist nicht nur die Bezeichnung einer Hilfe für Kinder und Jugendliche, sondern auch Inbegriff für Elemente eines Paradigmas, das die Jugendhilfe hinter sich lassen möchte: die Zwangserziehung. Wurde der mit der Neuordnung durch die Jugendgesetzgebung angekündigte Paradigmenwechsel wirklich vollzogen? Warum ist die Heimerziehung in den Augen der Öffentlichkeit und vieler sozialer Fachkräfte immer noch suspekt? Fragen, die dazu veranlassen sollten, den Standort der Heimerziehung heute zu überdenken...

Philipp sucht sein Ich
von Wilma Weiß

In den stationären Einrichtungen der Jugendhilfe leben viele traumatisierte Mädchen und Jungen. Sie brauchen PädagogInnen, die bestimmte Verhaltensweisen als mögliche Folgen traumatischer Lebenserfahrungen bewerten können und ihnen helfen, jene Erfahrungen und das daraus resultierende (Fehl-) Verhalten zu korrigieren und zu bearbeiten...

Praxis und Methoden der Heimerziehung
von Richard Günder

Die Erziehung in Heimen und sonstigen betreuten Wohnformen verlangt heute mehr denn je eine hohe Professionalität. Die Einrichtungen haben sich in den letzten Jahrzehnten von Anstalten mit Aufbewahrungscharakter hin zu differenzierten pädagogischen Institutionen mit gut ausgebildeten Mitarbeitern entwickelt. Das Buch stellt die historische Entwicklung der Heimerziehung dar, berücksichtigt alle aktuellen Aspekte stationärer Erziehungshilfe, ...

Auf die Stärken kannst du bauen
von Michael Durrant

Das Buch richtet sich an Praktikerinnen der Heimerziehung oder vergleichbaren stationären Settings. Es beeindruckt von der ersten Seite an durch die Sicht- und Denkweise des Autors, die konsequent ressourcen- und lösungsorientiert ausgerichtet ist. Durrants Denkmodell trägt in der alltäglichen therapeutischen Interaktion zwischen Heimbewohnerinnen und Mitarbeiterinnen auch zur Psychohygiene und zum Schutz vor Burn-Out sinnvoll bei.

Un-heimliches Heim
von Hans Schindler

Hans Schindler, Ausbilder am Bremer Institut für systemische Therapie und Supervisíon ist mit dieser Aufsatzsammlung eine weitgespannte Zusammenstellung familientherapeutischer und systemischer Ideen für die Heimerziehung gelungen.Eine vielfältige Bandbreite von Erfahrungen über die Umsetzung in Einrichtungen der stationären Jugendhilfe macht dieses Buch zu einer hilfreichen Anregung in der täglichen pädagogischen Arbeit.

Die Zukunft sozialpsychiatrischer Heime
von Lisa Schulze Steinmann, Joachim Heimler, Josef Claaßen, Lisa Schulze Steinmann

Sind Heimträger und -mitarbeiter "Geiselnehmer"? Solch eine extrem-provokative Position wie der Psychiater Klaus Dörner beziehen sicher nur die wenigsten. Fest steht, dass im psychiatrischen Versorgungssystem die Heime seit geraumer Zeit unter harter Kritik stehen. Der Hauptvorwurf: Bei der Verkleinerung psychiatrischer Kliniken wurden viele Patienten quasi erneut abgeschoben - in die neu entstandenen Wohnheime. Eine Initiative von Fachleuten will deshalb eine Heim-Enquete nach dem Muster der Psychiatrie-Enquete einrichten,...

Die neuen Leiden des jungen W.
von Ulrich Plenzdorf

Bereits nach der Veröffentlichung in Sinn und Form löste der Text in der DDR zahlreiche Diskussionen über Jugend und Gesellschaft aus. Sowohl das Theaterstück, das in der Saison 1974/75 das meistgespielte Stück in beiden deutschen Staaten war, als auch die Prosafassung wurden zu einem ungewöhnlichem Erfolg. 1975 verfilmte Eberhard Itzenplitz in Westdeutschland Die neuen Leiden des jungen W. nach dem Drehbuch von Plenzdorf.

Die heile Welt der Diktatur
von Stefan Wolle

Die Bilder von der untergegangenen Welt der DDR fallen immer mehr auseinander. Die einen erinnern sich behaglich schmunzelnd an die humoristischen Aspekte des DDR-Alltags, andere verweisen bitter und anklagend auf Mauer, Schießbefehl und Stasi-Knast. Stefan Wolle versucht, diese widersprüchlichen Bilder wieder zusammenzufügen. Von den Alltagserfahrungen bis zu den Herrschaftspraktiken - ein Geschichtsbuch, das Maßstäbe setzt: materialreich, provokant und sinnlich.

Den neuen Menschen schaffen
von Verena Zimmermann

Die Arbeit von Verena Zimmermann bietet einen breitgefächerten, facettenreichen Einblick in die verschiedenen Dimensionen des Umgangs mit schwererziehbaren und kriminellen Jugendlichen in der DDR. Es ist eine materialreiche Arbeit, die gleichermaßen anschaulich und informativ ist.

GottesTal der Tränen
von Alexander Markus Homes

Die authentischen Ereignisse in diesem Buch stammen nicht aus dem 19. Jahrhundert, sondern tatsächlich aus den 1980er und 1990er Jahren. Tief, tief betroffen liest, nein verschlingt man dieses Buch. Nonnen, Priester und Heimärzte misshandeln völlig hilflose Kinder und Jugendliche, die ihnen in Kinderheimen anvertraut sind. Man fühlt beim Lesen des Buches intensivst mit und vermeint, diese Grausamkeiten an sich selbst zu erleben. Selbst die Hilflosigkeit der wehrlosen Kinder wird verinnerlicht.

Auch Dich werden wir in den Griff bekommen.... Im Netz der Jugendhilfeeinrichtungen
von Angela Kowalczyk

Wer sich ernsthaft mit der Thematik auseinandersetzen möchte, sollte dieses Buch lesen, nur bitte nicht zuviel erwarten, da man merkt, warum es sich um ein Book-On-Demand-Exemplar handelt.

Unsichtbare Narben
von Scott Heim

Die Gewalt bricht in ihr Leben ein - für den einen ein Trauma, für den anderen vermeintlich Liebe. Nur fünf Stunden haben sich die Lebenswege von Brian und Neil gekreuzt, und beide werden erst viele Jahre später erkennen, daß sie sich wiedersehen müssen, daß sie sich brauchen, um zu verstehen,was man ihnen in der Kindheit angetan hat und welche unsichtbaren Narben sie für ihr Leben gezeichnet haben.

21.12.2008, 16:43 von Chaser | 779 Aufrufe
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