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Michael Werner ist ein ziemlich zufriedener Mann. Seinem 60. Geburtstag, der Freitag mit einem Empfang gefeiert wurde, hat der Geschäftsführer des Internationalen Bundes (IB) in Wittenberg gelassen entgegen gesehen. Weil er eine Menge geleistet hat und sein Tun anerkannt ist, weil er weiß, dass er "das eine oder andere noch reißen kann" in nächster Zeit, weil sich die Bedingungen sozialer Arbeit nach der Wende so grundlegend geändert haben.

 

In der DDR, weiß der Vater dreier Jungs, der in Thüringen aufwuchs, "gab es die Heimerziehung - und viel mehr nicht". Allein im Kreis Wittenberg existierten fünf Heime für Kinder und Jugendliche - in Wartenburg, Pretzsch, Kropstädt, Reinsdorf, Wittenberg. Von unverhältnismäßig vielen Heimplätzen spricht Werner denn auch, was nicht zuletzt ein Zeichen dafür sei, dass das Land "Schwierigkeiten hatte mit seiner Jugend". Heute gibt es ungemein vielfältige Möglichkeiten der Hilfe für junge Leute mit Problemen, die Angebote des sozialen Dienstleisters IB sind bestes Beispiel dafür: "Die Gesellschaft lässt sich das richtig viel Geld kosten", lobt Werner.

 

Quelle: mz-web.de

Artikel anzeigen | 19.05.2010, 15:44 von susa70 | 157 Aufrufe

HALLE/MZ. "Weggesperrt" - so heißt das Buch von Grit Poppe, das sie am Dienstag in der Gedenkstätte Roter Ochse vorstellte. Im Roman will die Mutter der 14-jährigen Anja Sander aus der DDR ausreisen. Der Versuch scheitert, aber Mutter und Tochter werden getrennt und für Anja beginnt eine Odyssee durch Erziehungsheime der DDR, die im einzigen geschlossenen Jugendwerkhof in Torgau endet.

mz-web.de

Artikel anzeigen | 16.04.2010, 13:21 von susa70 | 221 Aufrufe

Die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die in Heimen in der DDR durch Prügel, Einzelhaft oder sexuelle Übergriffe misshandelt wurden, geht in die Hunderte. Allein seit Beginn der Aufarbeitung Ende der neunziger Jahre «haben wir Kontakte zu 500 ehemaligen Heimbewohnern, die über Leiden und verschiedene Misshandlungen berichteten». Dies sagte am Montag die Leiterin der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau, Gabriele Beyler, der dpa. Diese Zahl beziehe sich auf Opfer quer durch die DDR. Seit den jüngsten Berichten über sexuelle Übergriffe in Kirchen und in DDR- Heimen würden sich täglich weitere Heim-Opfer melden.

Artikel anzeigen | 05.04.2010, 13:54 von susa70 | 123 Aufrufe

http://www.welt.de/die-welt/politik/article6865315/Sexuelle-Uebergriffe-auch-in-Jugendwerkhoefen-der-DDR.html

Sexuelle Übergriffe in den Jugendwerkhöfen der DDR

Artikel anzeigen | 01.04.2010, 13:48 von susa70 | 0 Kommentare | 378 Aufrufe

Misshandlungen in DDR-Kinderheimen - diese Vorwürfe sind nicht neu. In den vergangenen Jahren wurde bereits über die Zustände im Spezialkinderheim Meerane und im geschlossenen Jugendwerkhof Torgau berichtet. Gewalt, Schikanen und Demütigungen gehörten offenbar zum Alltag in den DDR-Einrichtungen für "schwererziehbare" Kinder und Jugendliche.

Artikel anzeigen | 10.03.2010, 16:24 von susa70 | 237 Aufrufe
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